Quellen im Radio Continuum

Neben der Linienstrahlung, deren prominentester Vertreter die Wasserstoff Linienstrahlung bei 21cm ist, senden nahezu alle temperierten Objekte, fest oder plasmaartig, mehr oder weniger Radiostrahlung aus. In dem folgenden Diagramm nach Kraus ist gut zu erkennen, dass sich die Radiostrahlung einer Quelle im Continuum über weite Bereiche im Radiospektrum ausbreiten kann.


Radiostrahlung bekannter Quellen nach Kraus

 

 

 

 


Dem Schaubild nach können die dort genannten Quellen zwischen 30 MHz und 15 GHz auch mit Amateurmitteln relativ gut detektiert werden. Der Empfang im Bereich unter 1 GHz wird jedoch durch die geringe örtliche Auflösung kleiner Empfangssysteme stark getübt. Einzelne Quellen gehen im Rauschen der insgesamt mit großen Empfangskeulenbreiten abgedeckten Himmelsarealen unter.


Zum Beispiel beträgt die Wellenlänge bei 1 GHz beträgt 30cm. Ein mit amateurmitteln handhabbares Antennensystem würde je nach Ausprägung eine Empfangskeulenbreite zwischen 15° und 25° aufweisen. Der erzielbare Gewinn liegt dabei auch nur bei 12 - 17 dBi. Die erzielbaren Ergebnisse rechtfertigen vermutlich nicht den erheblichen technischen Aufwand. Im übertragenen Sinne würde sich von einer anvisierten Quelle wenn überhaupt ein sehr, sehr verwaschenes und extrem unscharfes Bild ergeben.


 

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